Newsletter Berlin 2022

Die Sommerferien sind zu Ende, es wird langsam etwas kühler und hoffentlich kommen dadurch auch ein paar mehr Besucher in die Museen. Zu wünschen wäre es nicht nur den kulturellen Einrichtungen, sondern auch euch und uns. Ab September sind dann auch die meisten Bühnen wieder mit dabei. Die Deutsche Oper spielt in der nächsten Zeit nicht im eigenen Haus sondern auf ihrem Parkdeck, im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, im Tempodrom usw. Neu dabei ab September ist das HAU und die ufaFabrik zieht dann im September wieder nach drinnen und hat dort mehrere kleine Säle.

Einige Einrichtungen aus Köln, Düsseldorf und Berlin haben sich bei uns gemeldet und uns Rückmeldung zu den Einsätzen gegeben, positiv, als auch negativ. Nehmt diese Rückmeldungen zum Anlass, um noch einmal über eure Einsätze nachzudenken und darüber, bei den nächsten Einsätzen vielleicht irgendetwas zu verändern. Falls ihr Anmerkungen/Hinweise an uns oder die Einrichtungen gibt, könnt ihr uns natürlich auch anrufen oder uns eine E-Mail schreiben.

Aus dem Haus der Wannseekonferenz gibt es leider eine größere Beschwerde.
„Aus aktuellem Anlass (zuletzt stattgefundene eigene Beobachtungen bei uns im Haus): Bitte erinnern sie das eingesetzte Personal nachdrücklich daran, während ihrer Tätigkeit keine politischen oder irgendwie bewertenden Gespräche mit den Interviewten zu führen! Beobachtet worden sind Bewertungen ggü. dem Fragenkatalog (“Ja, also einige Fragen sind ja wirklich merkwürdig/finde ich auch…” u.ä.) sowie Gespräche zu (tages-)politischen Themenkomplexen (syrische und ukrainische Geflüchtete) oder Deutungen zu Einrichtungsthemen (“Die [Täter] mussten ja Befehle ausführen und gehorchen”), die in Teilen Stammtischcharakter hatten und durchaus ressentimentbeladene Bilder bedienten – wenn auch vll. in guter Absicht (Gerücht über Juden). Das kam sogar inmitten der Befragung und dynamisiert durch die befragende Person auf. Wir sind ein Ort, an dem es Debatten geben soll – unbedingt. Allerdings sind die Befrager*innen nicht als Besucher*innen hier, sondern werden vielmehr oft sogar als die Einrichtung vertretende Personen wahrgenommen. Unabhängig vom konkreten Inhalt ist das skizzierte Verhalten und die Rollenvermengung nicht nur an dezidiert politischen Orten von Massenverbrechen wie unserem, sondern m.E. an allen teilnehmenden Kultureinrichtungen hochproblematisch und unprofessionell.“

Noch einmal zusammengefasst: Bei jeder Befragung, egal ob KulMon, touristische Hotspots, Parkbefragungen etc. gilt: Ihr als Befrager solltet immer möglichst neutral und ohne Bewertungen sowie politische Haltungen ggü. dem Publikum auftreten (egal, ob sympathisch oder nicht). Es geht NICHT während des Interviews politische oder irgendwie bewertende Gespräche mit den Interviewten zu führen. Es geht NICHT, dass ihr euch zum Fragenkatalog (“Ja, also einige Fragen sind ja wirklich merkwürdig/finde ich auch…” u.ä.) äußert. Wenn solches Verhalten häufiger auftritt, werden wir die betreffenden Personen nicht mehr einsetzen können.

Hier noch ein paar Rückmeldungen aus NRW. Die Folgerungen aus diesen Rückmeldungen gelten natürlich genauso für Berlin.

Der Aquazoo bittet darum, dass wir den Interviewern nochmal erklären, warum wir diese Befragungen machen. Sie hatten den Eindruck, dass es bei Rückfragen der Probanden nicht genau erklärt werden konnte. Im Anhang habe ich euch das Factsheet zu KulMon mitgeschickt. Wir führen die Befragungen im Auftrag der Museen durch. Das IKTf ist die Schnittstelle zwischen den Museen, uns als Befragungsinstitut und kümmert sich um die Auswertung. Bei den Befragungen geht es z.B. darum herauszufinden, wo die Besucher herkommen, warum sind sie in diese Einrichtung gekommen, welche Erwartungen hatten sie und wurden dieser erfüllt. Ausführliche Informationen sind im Factsheet und auf der Homepage https://www.iktf.berlin/kulmon nachzulesen.

Das Museum Schnütgen schreibt: „Hier habe ich mich mit mehreren Interviewer*innen unterhalten, die Hemmungen hatte, französischsprachige Besucher*innen anzusprechen.
Teilweise sind diese aber in der Lage, Fragen auf Englisch zu beantworten. In unserer Auswertung gibt es nun 0% französische Besucher*innen, obwohl wir aus dem Gästebuch und von Google wissen, dass wir viele Menschen aus Frankreich und BeNeLux anziehen.“
Deshalb meine Bitte: Sprecht auch Personen an, die nicht Deutsch können. Es werden sicher nicht alle den Fragebogen auf Englisch beantworten können oder wollen, aber wir sollten es zwischendrin versuchen. Gerade, wenn wenige Besucher in den Museen sind, ist jedes Interview wichtig.

Das Schifffahrtsmuseum Düsseldorf schreibt: „Ich habe aus den Tagesberichten unserer Museumsaufsicht entnommen, dass die Befragung am 09.08. bis ca. 14:30 durchgeführt wurde.
Es wunderte mich ein wenig, da auf dem Einsatzplan der Zeitraum von 12:00 – 17:30 Uhr gelegt wurde, aber vielleicht hatte dies seine Gründe und ist eventuell auch in Absprache mit Ihnen erfolgt.“
Es sollte nicht passieren, dass die Dienste eher enden. Vor allem darf es nicht passieren, dass wir im Büro nichts davon wissen. Wenn ein Dienst eher enden muss (aus welchen Gründen auch immer) dann unbedingt uns Bescheid sagen, damit wir bei Nachfragen vorbereitet sind. Und genauso wichtig: Immer beim Personal in der Einrichtung abmelden. Auch in Berlin gibt es Einrichtungen, bei denen das Personal genau schaut, wann die Interviewer da sind und wann nicht.

Das Stadtmuseum Düsseldorf schreibt: „Am gestrigen Tag war ein/e InterviewerIn laut Einsatzplan vorgesehen – allerdings war den gesamten Tag über niemand aus Ihrem Team für die Befragung im Museum. Das ist besonders schade, da wir an dem Tag ein sehr vielfältiges Programm hatten und ich mir interessante Befragungsergebnisse erhofft hatte. Ich bekam von den Kassenkräften zudem unterschiedliche Rückmeldungen: teils waren sie positiv aber es gab auch die Rückmeldung, dass nicht alle InterviewerIn aktiv auf die Gäste zugehen.“
Bitte geht aktiv, offen und freundlich auf die Leute zu und bittet Sie um ein Interview. Gerade bei wenigen Besuchern müssen wir um jedes Interview kämpfen und können nicht darauf warten, dass die Besucher zu uns kommen. Es ist natürlich gerade am Anfang, wenn man so etwas noch nie gemacht hat, nicht so leicht und man benötigt etwas Anlaufzeit um richtig reinzukommen. Wenn ihr noch Tipps für eine Ansprache braucht oder euch einfach mal austauschen wollt, dann ruft uns an. Ich möchte an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt lassen, dass viele von euch einen richtig guten Job machen. Wenn an der ein oder anderen Stelle zu wenig Lob ankam, dann bitten wir darum, uns das nachzusehen. Dieser Punkt steht bereits auf unserer to-do-Liste. Wir sind natürlich dafür da, auf die korrekte Arbeitsweise zu achten, zu ermahnen, auch mal Kritik zu äußern, die Vorgaben des Auftraggebers umzusetzen, aber mindestens genauso wichtig ist es, dass wir euch auch positive Rückmeldungen zu euren Einsätzen geben. Denn der Großteil von euch macht einen richtig guten Job und der überwiegende Teil der Einsätze läuft sehr gut. Umso bedauerlicher ist es, wenn durch zu kurzfristige Absagen oder verbummelte Dienste, ein Dienst ausfällt und dieser negative Eindruck dann bei den Einrichtungen hängenbleibt.

Aufgrund meines Urlaubs gibt es diesmal den Newsletter schon etwas früher. Hauptthemen sind das Hochladen der Interviews und die Abrechnung. Und wie gewohnt bitte beim Tablet nach Aktualisierungen suchen und diese durchführen.

1. Bitte denkt daran immer spätestens am Tag nach eurem Einsatz die Interviews hochzuladen. In Köln klappt das sehr gut, in Berlin leider nur teilweise. Ab dem 4. Juli beginnen wir mit der Auswertung der Monate Mai und Juni. Es ist deshalb immens wichtig, dass dann alle Interviews aus dem Mai und Juni bei uns im Datensatz sind. Wenn Interviews nicht hochgeladen werden, dann können wir diese unserem Auftraggeber auch nicht in Rechnung stellen. In der Konsequenz würde das dann bedeuten, das wir, und damit auch ihr, für diese durchgeführten Einsätze kein Geld bekommen.

2. Es gibt für den Juli urlaubsbedingt eine Änderungen bei den Abrechnungen. Wenn ihr die Abrechnung bis spätestens 11. Juli bei uns einreicht, wird das Geld am 29.7. überwiesen. Wenn ihr uns die Abrechnung wie gewohnt zum 18. Juli schickt, dann wird die Rechnung erst in der ersten Augustwoche, spätestens am 5. August, überwiesen.

3. Am 1. Juli startet nun auch Düsseldorf. Wenn Interviewer aus Berlin wissen, dass Sie in Köln oder Düsseldorf sind, können Sie unter Umständen auch dort mal eingesetzt werden. Bitte dafür rechtzeitig Bescheid sagen.

4. Zahlenspielerei: Haben wir in den Monaten Januar und Februar 5.500 Interviews durchgeführt, sind es im März und April schon 9.000 Interviews gewesen. In bin optimistisch, dass wir bald die 10.000 knacken.

5. Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wären es ein paar weniger Absagen. Bitte versucht die vereinbarten Termine wahrzunehmen. Es ist teilweise wirklich kompliziert einen kurzfristigen Ersatz zu finden oder neue Termine mit den Theatern und Museen abzustimmen. Es ist in den meisten Einrichtungen leider nicht so einfach möglich spontan an einem anderen Tag hinzugehen.

Schon wieder ist ein Monat rum, d.h. es ist Zeit für einen kurzen Newsletter.

1. Update: Es gibt ein größeres Update, welches alle Befragungen betrifft. Bitte verbindet das Tablet mit dem WLAN und installiert die Updates. Bitte lest euch unbedingt auch die Hinweise zur Befragung aus dem Anhang durch. Ich stelle diese auch auf unsere Homepage. Was ist Neu?
a. Die Reihenfolge der Fragen wurde geändert.
b. Ab der Frage K6 wird das Tablet an die Probanden übergeben und diese beantworten die Fragen bis zum Schluss selbständig. Bitte achtet jedoch darauf, ob sie an irgendeiner Stelle Probleme mit der Bedienung haben und bietet ggf. eure Hilfe an.
c. Die ufaFabrik ist neu mit dabei.

2. Wir haben unsere Master-App aktualisiert. Dadurch ist das Exportieren der Interviews und Aktualisieren der Befragungen einfacher. Es können mit einem Klick alle Aktualisierungen durchgeführt werden und alle Interviews exportiert werden. In der „alten“ App muss diese noch bei jeder Befragung einzeln gemacht werden. Leider ist diese Aktualisierung nicht durch ein Fernupdate möglich. Wir werden also nach und nach die Tablets austauschen bzw. haben es bei einigen von euch schon getan. Alle Tablets, die ab ca. Mitte April ausgegeben bzw. getauscht wurden, haben bereits die neue App. Ihr könnt es auch wie folgt selbst kontrollieren: Wenn in der Befragungsübersicht ganz unten der Button „Export starten“ zu sehen ist, habt ihr die neue App. Die Technikhinweise dazu stehen auch auf unserer Homepage.

3. In immer mehr Theatern und Museen wird die Maskenpflicht aufgehoben. Grundsätzlich behalten wir die Hygienepauschale von 2 Euro pro Einsatztag bei. Wir möchten euch damit die Möglichkeit geben, auch weiterhin freiwillig eine Maske zu tragen. Eine Kontrolle darüber, ob ihr die 2 Euro abrechnet und auch tatsächlich eine Maske tragt, findet nicht statt. Wir vertrauen darauf, dass nur die tatsächlichen Tage berechnet werden.

4. Bitte seid pünktlichen zu den Einsätzen vor Ort und meldet euch kurz bei uns an. Besonders in Theatern und Opern ist Pünktlichkeit sehr wichtig, da diese Zeit nicht einfach hinten dran gehangen werden kann.

Nun lassen wir den April hinter uns und starten in den Wonnemonat Mai. Es wird hoffentlich wärmer und sonniger und dadurch vor allem die Befragungen in der Gedenkstätte Berliner Mauer, in der Gedenkstätte Hohenschönhausen und im Museumsdorf Düppel auch angenehmer. Ich habe die Hoffnung, dass sich bei schönerem Wetter auch in den Theatern die Leuten vielleicht etwas eher treffen oder nach der Veranstaltung noch etwas im Freien aufhalten und euch das Interviewsammeln dadurch etwas leichter machen.
Ich habe natürlich für den neuen Monat wieder ein paar Hinweise für euch:

1. Update: Wie meistens am Beginn eines neuen Monats gibt es auch dieses Mal wieder Updates. Bitte verbindet das Tablet mit dem WLAN und installiert die Updates. Was ist Neu?
a. Bei der Frage nach dem Geschlecht gibt es einen neuen Interviewerhinweis: Bitte das Gerät bei dieser Frage immer an den Probanden überreichen.
b. Die Schaubühne ist ab Mai neu dabei.
c. Die Ausstellungslisten der Museen wurden aktualisiert.

2. Hinweis zu den Museen: Wir befragen in den Museen bis auf wenige Ausnahmen nur Personen, die auch das Museum oder die Ausstellung besucht haben. Wenn ihr also z.B. vor dem Schloss Charlottenburg steht oder im Café im Kunsthaus Dahlem befragt, bitte abklären, ob die Personen auch in einem Teil des Schlosses bzw. in der Ausstellung waren. Ausnahme: Humboldt-Forum (hier reicht das Betreten des Innenhofes schon aus) und Gedenkstätte Berliner Mauer (hier zählt auch die Freiluftausstellung)

3. Hinweis zu den Theatern: Wenn ihr innerhalb der Theater befragt, haltet euch bitte an die Vorgaben im Steckbrief. Es ist teilweise nicht gewünscht, dass wir im Haus überall rumlaufen. Ihr dürft selbstverständlich auch vor dem Theater befragen, wenn sich die Leute vor der Veranstaltung noch draußen aufhalten, auf der Treppe sitzen etc. In einigen Häusern gibt es keine Maskenpflicht mehr (u.a. Deutsche Oper, Staatsoper, Komische Oper). Bitte habt dennoch immer Masken dabei und passt euch den Besuchern an.

4. Für Zahlenfans: Im Januar und Februar wurden insgesamt 5.585 Interviews durchgeführt.

Schon wieder ist ein Monat rum, deshalb an dieser Stelle wieder ein paar aktuelle Informationen für euch.

1. Corona macht uns weiterhin das Leben schwer. Es kommt sowohl bei den Veranstaltungen als auch bei den Interviewern immer wieder zu kurzfristigen Ausfällen. Bitte sagt uns umgehend Bescheid, wenn ihr Dienste nicht antreten könnt. Wichtig ist, dass ihr uns bei kurzfristigen Absagen auch auf dem Diensthandy informiert. Eine E-Mail um 23 Uhr bei einer Absage für den nächsten Morgen ist sehr ungünstig. Da muss unbedingt noch eine SMS oder WhatsApp-Nachricht auf das Diensthandy erfolgen.

2. Es gibt neue Coronaregeln. Es wird aktuell in den Museen und Theatern kein Impf-, Test- oder Genesenennachweis mehr verlangt. So weit uns bekannt ist, halten jedoch alle Einrichtungen an der Maskenpflicht fest. Es ist dabei jedoch von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich, ob eine OP- oder FFP2-Maske getragen werden muss. Mit einer FFP2-Maske seid ihr immer auf der sicheren Seite, steckt euch aber gern auch eine OP-Maske ein, falls diese in eurer Einrichtung erlaubt sein sollte und ihr dann lieber damit arbeiten möchtet.

3. Bitte denkt daran, auch die Verweigerer im Tablet zu erfassen UND eure Interviews spätestens am Tag nach eurem Einsatz hochzuladen, damit wir diese bei uns im System auch sehen können.

4. Am kommenden Montag (4. April) werden wir wieder ein Update einspielen. In einigen Einrichtungen ändern sich die Ausstellungen, außerdem ist ab April die Vagantenbühne und das Schloss Charlottenburg neu mit dabei. Im April starten wir jetzt auch in Köln. Ihr bekommt am Montag noch einmal eine E-Mail, sobald die Updates verfügbar sind.

5. Falls ihr noch Personen kennt, die auch gern Interviews durchführen möchten, empfehlt uns gern weiter. Wir benötigen dringend weitere Unterstützung. Besonders an den Wochenende ist die Personaldecke durch die vielen Veranstaltungen und coronabedingten Ausfälle teilweise arg dünn.

Wir haben von den Einrichtungen das erste Mal Feedback zu den Einsätzen erhalten. Bei 95% der Einsätze hat alles gut geklappt, vereinzelt liefen die Dinge noch nicht optimal, es ist aber normal, dass sich die Einrichtungen und auch wir erst an die Umfragen gewöhnen und die Abläufe kennenlernen müssen.
Eine Bitte noch vorneweg. Achtet unbedingt darauf, pünktlich zu sein. Die Zeit, die wir vor Vorstellungsbeginn haben, müssen wir unbedingt komplett nutzen. Wenn da 15 Minuten fehlen, heißt das jedes Mal 1-2 Interviews weniger.

Hier nun das Feedback zu den Einrichtungen. Bitte beachtet das, bei den nächsten Einsätzen und denkt auch an die vielen Einrichtungen, die nur „Alles lief super. Weiter so!“ geschrieben haben.

Berlinische Galerie
In der Berlinischen Galerie kam es laut dem Kassenpersonal häufiger vor, dass die Interviewer sich eher passiv verhalten, nicht aktiv auf die Leute zugehen und sie sich dann gefragt haben, ob denn dadurch überhaupt ausreichend viele Interviews zustande kommen.
Die Berlinische Galerie ist insofern ein Sonderfall, als das das Museumspersonal sehr genau darauf achtet, wie ihr euch im Dienst verhaltet und dies täglich an die Museumsdirektion weitergibt. Also bitte hier noch genauer arbeiten, aktiv auf die Leute zugehen und diese ansprechen.
Und bitte darauf achten, dass ihr nur im Foyer befragt. Ihr dürft NICHT in der Ausstellung befragen.

Berliner Ensemble
Auch wir empfinden die Zusammenarbeit als sehr freundlich und der Umgang mit unserem Abenddienstpersonal ist einwandfrei. Die Interviewer: innen sind auch sehr effizient und nutzen jede Möglichkeit um eine Befragung durchzuführen, was mich natürlich sehr freut, da wir so unsere Datenmenge schnell ausbauen.
Allerdings habe ich vom Abenddienst hierzu auch die Anmerkung bekommen, dass die Befrager:innen manchmal so vertieft in ihre Arbeit sind, dass sie dadurch Verzögerungen beim Einlass und Auslass erzeugen. (Zum Beispiel wenn sie in der Schlange zur Kontrolle der Corona-Nachweise nicht mit der Befragung aufhören, wenn die Befragten dran sind und dann alle dahinter auch warten müssen). Auch sollten ab 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn keine neuen Befragungen gestartet werden, sodass die Vorstellungen rechtzeitig beginnen können. Etwas mehr Umsicht für die gegenseitigen Abläufe würde hier also den Ablauf für uns sowie auch für unser Publikum angenehmer gestalten.
Einmal gab es den Fall, dass die Interviewer:innen sich in unserer kleinen Spielstätte auf die Treppe gesetzt haben statt auf die ihnen zugewiesenen Plätze. Dies sollte natürlich nicht wieder vorkommen. Allein schon wegen Fluchtwegen ist das keineswegs möglich.
Könnten Sie die Interviewer bitte auch bitten nach der Vorstellung nur Gäste zu befragen, die bereits ihre Garderobe abgeholt haben. Sonst verzögert sich der Auslass so.
Unser Abenddienst hat mich auch darauf hingewiesen, dass die Befrager oft noch spontan in die Vorstellung gehen möchten, was zu einer Verzögerung des Vorstellungsbeginns führt, da wir dann erst noch Plätze für sie finden müssen.
Abgesehen von diesen Kritikpunkten sind wir allerdings sehr zufrieden und auch ich freue mich weiterhin auf unsere Zusammenarbeit!

Komödie am Kudamm
Wir sind auch sehr zufrieden mit dem Ablauf. Bisher hat alles gut geklappt. Lediglich an einem Tag standen die Interviewer:innen wohl etwas ungünstig direkt an der Kasse bzw. direkt hinter der Kollegin, die die Tickets gescannt hat. Die Interviewer:innen mögen doch gerne etwas weiter hinter ins Foyer (nahe Bar) stehen. Letzte Woche hatte ich Abenddienst und da sah das schon sehr gut aus.

Domäne Dahlem
Wir sind mit den Befragungen sehr zufrieden, haben jedoch einen Änderungswunsch. Die Befragungen sollten nur noch im Herrenhaus bzw. Culinarium stattfinden damit nur Personen befragt werden, die mindestens eine dieser Ausstellungen besucht haben.

Haus der Wannseekonferenz
die Kolleg*innen vom Empfang, die meist in direktem Austausch mit den Befragenden stehen, haben bislang nur Gutes zu berichten. Sie sprechen von sehr freundlichem und motiviertem Interviewenden, die sich im Bewusstsein um den Ort angemessen bewegen. Dem schließe ich mich gern an. Die Interviews scheinen wie verabredet vorrangig auf der dafür vorgesehenen Bank im Flur nach dem Abschlussraum der Ausstellung stattzufinden – was uns wichtig war.
Wir freuen uns auf die weiteren Termine und über die angenehme Kommunikation.

Der letzte Newsletter ist noch gar nicht lange her, aber jetzt gibt es schon wieder Neuigkeiten. Ich sage nur: Corona. Aber diesmal sind es positive Neuigkeiten.

1. Berlin ändert die Coronaregeln. Für uns gilt ab sofort folgendes: In den Museen muss kein Impfnachweis mehr gezeigt werden, es ist aber weiterhin eine FFP2-Maske zu tragen. In allen Theatern und Opern ist für zweifach geimpfte KEIN tagesaktueller Schnelltest mehr notwendig. Dementsprechend entfällt ab morgen, den 5.3.2022 auch die Bezahlung für den Schnelltest. Auch hier muss weiterhin durchgängig eine FFP2-Maske getragen werden.

2. Bitte beachtet die aktuellen Steckbriefe, es gibt vereinzelt Änderungen. Zum Beispiel darf ab sofort in der Domäne Dahlem nur noch in den Museen (Herrenhaus und Culinarium) befragt werden.

3. Achtet zu Dienstbeginn darauf, dass ihr die richtige Befragung auswählt. Es kam in letzter Zeit immer wieder zu Verwechselungen. Befragungen, die im falschen Fragebogen gemacht werden, können wir nicht verwenden. Besonders anfällig ist das Humboldt Forum und die Berlin Ausstellung. Das ist NICHT das gleiche. Achtet unbedingt darauf, ob ihr in der Berlin Ausstellung oder im Humboldt Forum eingesetzt seid und wählt den entsprechenden Fragebogen aus.

Schon wieder ist ein Monat rum, wie schnell die Zeit vergeht. Ich bekomme langsam Frühlingsgefühle und mich zieht es raus in das Stadtleben. Hoffentlich geht es vielen anderen Menschen in Berlin auch so, damit wir bald wieder mehr Besucher in den Museen und Theatern dieser Stadt begrüßen können.
Hier die aktuellsten Infos. Bitte unbedingt lesen und auch dran halten.

1. Es gibt heute mehrere UPDATES. Bitte installiert euch diese. Es kommen die neuen Einrichtungen dazu, die ab März dabei sind. Außerdem gibt es bei einigen Museen neue Ausstellungen, die in den Fragebogen aufgenommen wurden und kleine Änderungen. Hinweise, wie ihr aktualisiert, findet ihr auf unserer Homepage.
Neu ab März dabei sind: Deutsche Oper, Maxim Gorki Theater, Volksbühne, Museumsdorf Düppel, Brücke Museum
Ein Update mit neuen Ausstellungen bzw. Änderungen haben: Schwules Museum, Technikmuseum, Berlinische Galerie, Bröhan Museum, Komische Oper, Georg Kolbe Museum

2. Schaut am besten regelmäßig am Abend vorher auf dem Tablet nach, ob ihr den aktuellen Fragebogen habt oder es eine Aktualisierung gibt.

3. Bitte denkt daran, euch zu Dienstbeginn kurz bei uns zu melden, am liebsten per WhatsApp oder SMS.

4. Es gibt keine Garantie dafür, dass ihr in den Theatern eine Veranstaltung besuchen dürft. Im Berliner Ensemble sind Interviewer:innen leider negativ aufgefallen und haben durch das Ansprechen des Abenddienstes und die dann nötige Platzsuche den Beginn von Vorstellungen verzögert. Im Berliner Ensemble sind deshalb bis auf weiteres KEINE Besuche der Vorstellung mehr möglich.

5. Wenn ihr nach der Veranstaltung befragt, dann bitte erst NACHDEM die Leute ihre Sachen von der Garderobe geholt haben, am besten vor dem Haus, damit wir den Betrieb im Haus nicht aufhalten.

Zunächst einmal wollen wir uns für den starken Einsatz im Januar bedanken! Besonders vor dem Hintergrund aktueller Geschehnisse wissen wir, dass die Besucherzahl in den Einrichtungen eher gering ausfällt. Dennoch gelingt es meistens, genügend Interviews zu führen. Wir hoffen natürlich, dass ihr auch im Februar weiterhin so motiviert bleibt. Wenn ihr noch Freunde oder Bekannte habt, die auch Lust haben könnten, Interviews zu führen, gern weitersagen. Wir sind weiterhin auf der Suche nach zuverlässigen Interviewer:innen.

Bitte notiert euch unsere neue Diensthandynummer für das KulMon-Projekt: 0176 – 46 52 40 98
Bitte diese Nummer nur für die Dienstanmeldung und Notfälle am Wochenende und abends verwenden. Tagsüber sind wir am besten über die Festnetznummern zu erreichen.

Nachfolgend fasse ich unsere neuesten Informationen und Hinweise für euch zusammen. Bitte lest diese aufmerksam durch und meldet euch bei Fragen oder Problemen.

1. Wir haben eine neue Handynummer, unter der ihr uns erreichen könnt. Bitte meldet euch hier auch kurz zu Dienstbeginn per WhatsApp, SMS oder mit einem Anruf. Es kam zuletzt leider immer mal wieder vor, dass Dienste verspätet (oder gar nicht) begonnen wurden und wir das erst im Nachhinein durch unsere Supervisoren oder das Museumspersonal vor Ort erfahren haben. Es sollte jedoch andersherum sein, wir geben dem Personal vor Ort Bescheid, wenn ihr euch verspätet. Es gibt übrigens auch Interviewer:innen, bei denen das Anmelden und Bescheid sagen immer wunderbar klappt. Wenn es von euch gewünscht ist, dann können wir euch auch immer zu Dienstbeginn anrufen oder euch am Vorabend an eure Einsätze erinnern. Schreibt uns gern, was für euch am besten ist. Dann schauen wir, was sich die Mehrheit wünscht und wie wir es umsetzen.

2. In Berlin wird der Genesenenstatus auf 3 Monate verkürzt. Bitte kümmert euch deshalb rechtzeitig um eure 2. oder 3. Impfung. Die 3. Impfung erleichtert in vielen Theatern den Zutritt so weit, dass dann kein zusätzlicher Test mehr notwendig ist. Ausnahmen sind: Friedrichstadtpalast und Komische Oper. Hier ist für Interviewer:innen immer ein tagesaktueller Schnelltest notwendig.

3. Wer nur einmal mit Johnson & Johnson geimpft ist, gilt nicht mehr als vollständig geimpft. Wenn das jemanden betrifft, dann bitte unbedingt eine zweite Impfung durchführen. Weiter Einsätze sind sonst nicht möglich.

4. Es hat sich herausgestellt, dass die Haupteinsatztage von Freitag bis Sonntag sind. Da spielen die Theater die meisten Vorstellungen und alle Museen haben geöffnet. Ein zweiter Schwerpunkt sind generell die Abendveranstaltungen. Da in Theatern und Opern immer mehrere Personen gleichzeitig befragen, sind diese Zeiten besonders personalintensiv. Montag und Dienstag hingehen sind die schwächsten Tage, da dort viele Museen geschlossen sind und auch die Bühnen teilweise an diesen Tagen nicht spielen. Bitte beachtet dies bei der Abgabe der Verfügbarkeit.

5. Bei den Einrichtungen Deutsche Oper, Komische Oper und Staatsoper (und Staatsballett) gibt es einen gemeinsamen Treffpunkt für alle Interviewer:innen. Bitte findet euch dort pünktlich zu Dienstbeginn ein und betretet die Einrichtung möglichst gemeinsam. Dies ist von diesen 3 Einrichtungen so gewünscht.

6. Bitte haltet euch, was das Anmelden zu Dienstbeginn und die Standorte in der Einrichtung angeht, an die Vorgaben aus den Steckbriefen.

Mittlerweile ist das Projekt angelaufen und wir befinden uns im Feld. Wie oft bei größeren Projekten, kann man im Vorfeld alles noch so gut planen, in der Praxis werden dann trotzdem unvorhergesehene Dinge geschehen. Auch Corona wirbelt unsere Einsatzplanungen leider immer wieder etwas durcheinander. Nachfolgend fasse ich unsere neuesten Informationen und Hinweise für euch zusammen. Bitte lest diese aufmerksam durch und meldet euch bei Fragen oder Problemen.

1. Bitte schaut regelmäßig auf unserer Homepage www.infogmbh.de/kulmon vorbei. Dort hat sich in den letzten Tagen wieder einiges getan. Es gibt neben den Steckbriefen jetzt auch allgemeine Hinweise zum Ablauf eines Einsatzes, Technikhinweise für das Tablet und auch Antworten auf häufig gestellte Fragen.

2. Es wurden neue Coronaregeln beschlossen. In den meisten Theatern benötigen dreifach geimpfte ab kommenden Samstag, den 15.1. keinen tagesaktuellen Schnelltest mehr. Achtung: Bei der Neuköllner Oper und der Komödie am Kudamm wird aktuell noch ein Schnelltest benötigt (kann sich ggf. noch ändern), bei den Sophiensälen muss die 3. Impfung mindestens 15 Tage her sein. Bitte informiert euch vor eurem Einsatz sicherheitshalber auch noch einmal über die aktuell gültigen Regeln des Hauses.

3. Im Friedrichstadtpalast gibt es zu Dienstbeginn einen gemeinsamen Treffpunkt (siehe Steckbrief). Generell ist es so, dass ihr in den Theatern oft zu zweit oder dritt seid. Also immer bitte Ausschau nach den anderen halten und absprechen, wer wo befragt.

4. Es kann immer wieder vorkommen, dass es für die Befragungen Aktualisierungen gibt. Wenn euch das Tablet eine Aktualisierung anzeigt, installiert sie bitte. Die neueste Aktualisierung sorgt dafür, dass ihr eure Interviewernummer nur einmal am Beginn des Einsatzes eingeben müsst. Oft wird die Aktualisierung angezeigt und installiert, wenn ihr die Interviews exportiert.

5. Durch die Coronamaßnahmen und die fehlenden Touristen sind die Besucherzahlen in den Museen stark zurückgegangen. Das schlägt sich natürlich auch auf die Interviewzahlen nieder und macht es umso schwieriger, ausreichend Personen zu befragen. Deshalb meine Bitte an euch: Gebt eine möglichst große Verfügbarkeit ab, damit wir euch an den einzelnen Einsatztagen einen längeren Zeitraum in den Museen einsetzen können. Wir werden genau das kommende Wochenende beobachten, aber unter der Woche sieht es in vielen Museen so aus, als benötigt man eher 6 statt 4 Stunden, um die Interviewanzahl zu erreichen.

Nächste Woche beginnen die Befragungen in den Kultureinrichtungen Berlins. Ich möchte euch auf diesem Weg noch ein paar Informationen zukommen lassen. Bitte lest diese aufmerksam durch und meldet euch bei Fragen oder Unklarheiten bei uns.

1. Wir werden uns diese Woche bei euch melden und euch die Einsätze für Januar mitteilen. Die Einsätze für Februar erhaltet ihr bis spätestens zum 25.1.

2. Im Januar sind 25 Einrichtungen dabei, im Februar kommen 9 weitere dazu. Es wird im Februar also tendenziell mehr Einsätze geben als im Januar.

3. Die Tablets erhaltet ihr am ersten Einsatztag von uns direkt vor Ort. Wenn euch das zu knapp ist und ihr euch lieber schon vorher mit dem Tablet vertraut machen wollt, könnt ihr sie auch bei uns im Büro in Pankow abholen. Meldet euch dazu bitte kurz bei uns. Wir freuen uns immer über Besuch

4. Wenn ihr mir bis spätestens 24.01. eine Abrechnung mit euren bis dahin absolvierten Einsätzen zukommen lasst, wird diese noch Ende Januar überwiesen. Selbstverständlich könnt ihr den Januar aber auch komplett später abrechnen, wenn das für euch einfacher ist.

5. Bitte besorgt euch FFP2/OP-Masken und Desinfektionsmittel/Desinfektionstücher nach Möglichkeit selbst. Für jeden Einsatztag könnt ihr pauschal 2 Euro für Masken und Desinfektionsmittel abrechnen (alternativ: Einreichen des Kassenbons mit der Abrechnung und Erstattung des Betrags)

6. Bitte gebt eure Verfügbarkeit für Februar bis spätestens 15.1. ab. Nutzt dazu bitte den Zugang auf unserer Homepage. Wer damit Probleme hat, bitte anrufen oder eine E-Mail schreiben.

7. Es wird für Februar eine Änderungen der Zeiten geben und zwar: 10-16, 13-19 und 18-23 Uhr. Begründung: Wir mussten feststellen, dass viele Museen erst 10 Uhr oder später öffnen und deshalb die meisten Einsätze erst 11 oder 12 Uhr beginnen. Nutzt für zusätzliche Angaben und Hinweise bitte das Freitextfeld am Ende.

8. Wenn Ihr eure Verfügbarkeit abgegeben habt und Änderungen vornehmen wollt, habt ihr zwei Möglichkeiten: a) Die Verfügbarkeit komplett neu abgeben (die alte wird überschrieben) oder b) die Änderungen uns telefonisch oder per E-Mail mitteilen.

9. Die Steckbriefe zu den einzelnen Einrichtungen lade ich noch diese Woche auf unsere Seite.

10. Wenn während des Dienstes Probleme auftauchen, bitte anrufen: 030 49 001 325.