Aktuelle Infos und Veröffentlichungen

Aktuelle Infos

Interviewverweigerungen erfassen

Bitte denkt daran, auch die verweigerten Interviews in den Tablets zu vermerken. Diese Information ist jedoch ebenfalls essenziell für die Auswertung. Nur aus der Kombination von Ablehnungen und Teilnahmen können wir die Teilnahmebereitschaft berechnen und ein Gefühl dafür bekommen, welche Personengruppen aus welchen Gründen nicht an der Befragung teilnehmen.

Daher hiermit die Erinnerung und Bitte, dies zukünftig wieder mit aufzunehmen. Wenn ihr eine Person ansprecht und diese nicht an der Befragung teilnehmen möchte, vermerkt dies bitte im Tablet. Die Auswahlmöglichkeit für ein verweigertes Interview findet ihr unter:
Interviewer geführtes Interview  >>> Informationen zu Interviewverweigerung eingeben

Bei Fragen sprecht uns gerne an!
Vielen Dank an alle, die die Verweigerungen bereits regelmäßig erfassen.

Anmerkungen von zwei Einrichtungen

Die Einrichtungen sind mit den KulMon-Ergebnissen von 2025 sehr zufrieden und haben die Interviewer gelobt. Sie freuen sich, dass ihr mit so viel Freude bei der Arbeit seid. Nur sehr vereinzelt sind Ihnen Sachen aufgefallen, die nicht optimal liefen. Wichtig ist: Ein pünktlicher Start der Vorstellung hat immer Vorrang vor den Befragungen. Die Teilnahme an den Befragungen ist immer freiwillig und die Probanden dürfen nicht beeinflusst werden.

Schauspiel Essen
Die Befragungen laufen bislang gut, ein Feedback aus unserem Vertrieb würde ich Ihnen gern weitergeben: „Bei einer der letzten Befragungen im Grillo-Theater (Schauspiel) wurden leider Kund*innen aufgehalten und wir konnten keinen Späteinlass machen. Die Kund*innen waren zum Glück recht flexibel, auch wenn sie sich geärgert haben, sodass wir sie umbuchen konnten.“

Ich gehe ehrlicherweise von einem Einzelfall aus, weil mich bislang nichts Vergleichbares erreicht hat, nichtsdestotrotz wäre es wichtig, dass sie die Befragenden daran erinnern den Vorstellungsbeginn im Blick zu haben, weil die Konzert-/Vorstellungsbesuche sowie die pünktliche Starts natürlich Vorrang vor der Befragung haben.

Museum Berlin
Im Rahmen mehrerer Situationen ist uns aufgefallen, dass Besucher*innen teils sehr nachdrücklich in Gespräche eingebunden werden und kaum eine Möglichkeit haben, sich der Befragung unkompliziert zu entziehen. Da die Teilnahme ausdrücklich freiwillig ist, sollte diese Freiwilligkeit jederzeit klar erkennbar und praktisch gewährleistet sein. Eine freiwillige Mitwirkung basiert auf gutem Willen – dieser sollte nicht durch das Gefühl von Druck oder ein „Festhalten im Gespräch“ beeinträchtigt werden. Darüber hinaus halten wir es für wesentlich, dass Befragungen neutral durchgeführt werden. Inhaltliche oder politische Wertungen bzw. Stimmungsmache – ob bewusst oder unbewusst – können Antworten beeinflussen und damit die Aussagekraft der Ergebnisse mindern. Eine sachliche und ergebnisoffene Gesprächsführung ist hierfür entscheidend.

Vollständige Interviews zählen
Wenn ihr wissen wollte, wie viele vollständige Interviews ihr in einem Dienst schon gemacht habt, könnt ihr das im Tablet nachschauen. Ich versuche mich an einer kurzen Anleitung.

  1. Auf der Übersichtsseite den Fragebogen für den Einsatz auswählen
  2. Im Menü den Punkt „Ergebnisse“ auswählen und die Zahl bei dem Punkt „vollständige Interviews“ notieren.
  3. Im Menü „Befragung starten“ auswählen und den Dienst beginnen.
  4. Interviewzahl bestimmen: Am Ende des Dienstes (oder schon zwischendurch) wieder auf „Ergebnisse“ gehen, die „vollständigen Interviews“ notieren und die Differenz zum Dienstbeginn ausrechnen.

Beispiel: Wenn am Anfang 5 vollständige Interviews angezeigt wurden und jetzt am Ende 28, dann hast du an diesem Tag 23 vollständige Interviews durchgeführt (28-5=23).

Sendung „Aspekte“ in der ZDF Mediathek

In zwei der letzten Sendungen von „Aspekte“ standen die Themen Kunst und Kultur im Mittelpunkt. In einer davon kommt auch Vera Allmanritter vom IKTf zu Wort.

Sendung 1: Prekäre Jobs: Wer will noch Kunst machen?
Kultur unter Spardruck: Theater sind bedroht, Premieren werden gestrichen, Jobs gehen verloren – wie reagiert eine Kulturlandschaft, die Millionen einsparen muss? Es kommt die Berliner Kultursenatorin zu Wort, es geht um die Kultureinsparungen in Berlin, die Volksbühne und die Neue Nationalgalerie werden besucht und deren Situation näher betrachtet und es wird auch auf die Kulturförderung in Hessen geschaut.

Link: https://www.zdf.de/play/reportagen/aspekte-106/kunst-geld-hoffnung-100

Sendung 2: Kultur für alle – nur ein leeres Versprechen?
Hochkultur gilt als Elitending. Warum ist das so – und wer versucht es zu verändern? Zwischen Museum und Shisha-Bar untersucht Katty Salie, wie Kunst den Menschen näherkommen kann. Hier kommt ab Minute 21 Vera Allmanritter vom IKTf zu Wort.

Link: https://www.zdf.de/play/reportagen/aspekte-106/kultur-zugang-versprechen-subventionen-100

Interviewpodcast „Alles gesagt?“ mit Klaus Biesenbach (Direktor der Neuen Nationalgalerie)

Im Podcast „Alles gesagt?“ der ZEIT war vor ca. 6 Monaten Klaus Biesenbach zu Gast. Er spricht über die vielen Definitionen von Kunst – und kritisiert den heutigen Kunstmarkt. Er spricht über die Macht von Social Media, über den überwältigenden Erfolg der von ihm kuratierten Ausstellung The Artist is Present von Marina Abramović im MoMA im Jahr 2010 – und über den Flop seiner Ausstellung mit der Musikerin Björk, der für ihn ein Wendepunkt in seiner Karriere war. Er erzählt, wie ihn seine Zeit in Israel in einem Kibbuz geprägt hat, warum er jahrelang mit einer Wildgans lebte und wieso er Haushaltswarengeschäfte liebt.
Das Gespräch dauert etwas über 5 Stunden und reinhören lohnt sich.

Veröffentlichungen Januar
Das IKTf hat wieder ein paar Ergebnisse zur „Kulturellen Teilhabe“ veröffentlicht. Diesmal kommen die Ergebnisse aus einer schriftlich-postalischen Befragung die wir durchgeführt haben.

Kulturelle Teilhabe in Berlin 2025: https://www.iktf.berlin/publications/kurzknapp-bericht-kulturelle-teilhabe-2025/
Kulturelle Teilhabe Wissen to go: https://www.iktf.berlin/wp-content/uploads/2025/10/IKTf_Two-Pager_vorlaeufige_Ergebnisse_KTB25.pdf
Musikbezogene Interessen: https://www.iktf.berlin/wp-content/uploads/2025/12/IKTf-Two-Pager-2025-Musik-update.pdf

Kulturdaten Berlin
Das IKTF bringt mit den „Kulturdaten Berlin 2024“ ein neues Format heraus. Es informiert kompakt über Zahlen, Fakten, Trends und Entwicklungen aus dem Berliner Kulturbereich. Basis sind die Daten aus den Besucher*innenbefragungen des KulturMonitorings (KulMon). Mit 11 Seiten und vielen Grafiken ist es eine kurzweilige Lektüre. Es wird unter anderem folgenden Fragen nachgegangen: Welche Kultureinrichtungen in Berlin haben die meisten Stammgäste im Publikum? Wo sind besonders viele Touristinnen? Und aus welchen Ländern kommen diese? Besuchen vor allem Bewohner*innen der inneren Bezirke die Museen und Theater der Hauptstadt? Oder werden diese auch von den Menschen aus den Außenbezirken genutzt?

Hier der Link zur Homepage: https://www.iktf.berlin/publications/kulturdaten-berlin-2024/
Und hier der direkte Downloadlink: https://www.iktf.berlin/wp-content/uploads/2025/06/2025_IKTf_Kulturdaten-Berlin-2024.pdf

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