Befragung von Geflüchteten

BMI-Studie zum Auftakt der App “Germany4Ukraine”

Befragung ukrainischer Kriegsflüchtlinge: 84 Prozent sind Frauen

 

Zum Starttermin für die App “Germany4Ukraine” hat das Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) die Ergebnisse einer Befragung von Geflüchteten aus der Ukraine veröffentlicht. Die Studie gibt wichtige Einblicke in Motivationen bei der Wahl des Fluchtziels und gibt Aufschluss über die dringendsten Bedarfe der Geflüchteten in Deutschland.

Die systematische Befragung wurde vom 24. März bis 29. März im Auftrag des BMI durch unser Institut durchgeführt. Neben Vor-Ort-Befragungen in Berlin, Hamburg und München, wurde die Umfrage vor allem auf den Webseiten von BMI, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und Germany4Ukraine.de ausgespielt. Befragt wurden insgesamt 1.936 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.

Bei den befragten Geflüchteten handelt es sich ganz überwiegend um Frauen (84%), von denen 58% gemeinsam mit ihren Kindern geflüchtet sind. Nur 17% (vor allem Ältere) sind alleine ohne Begleitung gekommen. 42% der Befragten halten sich momentan in Großstädten ab 500.000 Einwohnern auf, davon 14% in Berlin, 3% in Hamburg und 5% in München. Damit ist Berlin zurzeit am intensivsten von den Flüchtlingsbewegungen betroffen.
Die Wahl des jetzigen Aufenthaltsortes bestimmen in erster Linie soziale Kontakte, aber auch die empfundenen besseren Aussichten auf Arbeit beeinflussen die Entscheidung für einen Aufenthalt in einer Großstadt maßgeblich.

Alle Details zur Studie finden sich auf den Internetseiten des BMI unter folgendem Link:
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2022/04/digitalisierungslabor.html

 

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