INFO-Umfrage zu Bekanntheit, Wissen und Einstellungen in Bezug auf den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland

eine gruppe mit unterschiedlichen personen zur umfrage zum öffentlichen gesundheitsdienst in deutschland

Der Öffentliche Gesundheitsdienst: Wenig bekannt und wenig konturiert

INFO-Umfrage zu Bekanntheit, Wissen und Einstellungen in Bezug auf den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland

In der COVID-19-Pandemie ist der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in den Fokus von Politik und Gesellschaft gerückt. Er übernahm eine Schlüsselrolle in der Krisenbewältigung und war in seiner gesamten Aufgabenbreite gefordert. Es wurde aber auch deutlich: Der ÖGD muss personell gestärkt und moderner werden, um Krisen und Herausforderungen durch Klimaveränderungen, neue Erreger und den demografischen Wandel besser begegnen zu können und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Bund und Länder haben deshalb am 29. September 2020 den Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst beschlossen. Damit soll der ÖGD in ganz Deutschland mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen, modernisiert und vernetzt werden. 

Um den ÖGD insgesamt besser sichtbar zu machen, wollte die Bundesregierung zunächst herausfinden, was die Menschen bereits über den ÖGD wissen, wie sie ihn wahrnehmen und wie sie zu ihm stehen. Dazu hat die INFO GmbH vom 03. bis 24. November 2023 n=3.010 Personen im Alter von 16 bis 85 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland telefonisch und online befragt. Nun wurden die Ergebnisse der Studie öffentlich zugänglich gemacht.

Der Begriff „Öffentliche Gesundheit“ ist in der Bevölkerung nicht sehr geläufig. Am ehesten wird damit „Vorsorge, Vorbeugung, Prävention und Fürsorge allgemein“ assoziiert. Nur etwa ein Siebtel gab an, über den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) schon einmal etwas gehört oder gelesen zu haben. Von ihnen wurden am häufigsten genannt: „Gesundheitliche Versorgung“, „Gesundheitsschutz der Bevölkerung“ sowie „Prävention, Gesundheitsförderung, Vorsorge“. Ein Sechstel der Befragten hatte keine Vorstellungen von den Aufgaben des Gesundheitsdienstes.

Der vollständige Bericht des BMG ist hier abrufbar:

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